Verabschiedungsrede Stadtratssitzung am 16.4.2026

Legislaturperiode 2020 – 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen des Stadtrats,

am heutigen Donnerstag, 16.4.2026 findet die 89. Stadtratssitzung in der Legislaturperiode 2020–2026 und damit die letzte offizielle Zusammenkunft dieses Gremiums statt.

In bewehrter Tradition, vor allem aber vielmehr, da es mir ein persönliches Anliegen ist, möchte ich diesen Moment nutzen und mich für das entgegengebrachte Vertrauen in meine Person in den vergangenen sechs Jahren bedanken. Gleichermaßen möchte ich meinen außerordentlichen Dank an den gesamten Stadtrat -und im Besonderen an die  Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern aussprechen- welche mit Ablauf des 30. April 2026 aus unserer Mitte ausscheiden werden.

Doch bevor ich zu den in wenigen Wochen scheidenden Stadtratsmitglieder übergehe, lasst mich bitte noch ein paar Worte und Gedanken zu den vergangenen Jahren verlieren.

Liebe Stadtratskolleginnen und Kollegen,

mit dem Abschluss der heutigen Stadtratssitzung endet ein Abschnitt in unser aller Leben, in dem wir viel Zeit, und dass wegen des Gemeinwohlwillens, eingebracht haben. Immerhin haben wir uns bei den eben genannten 89 Stadtratssitzungen ausführlich ausgetauscht, welche wiederum auf insgesamt 3.760 Seiten protokolliert wurden. Übrigens: bei diesen Zahlen sind noch keine anderweitigen Sitzungen wie beispielsweise die des Kommunalunternehmens Gräfenberg und der diversen Verbände, bei denen die Stadt Gräfenberg ebenfalls Mitglied, einbezogen.

In den vergangenen sechs Jahren haben wir also umfangreiche Kenntnisse über unsere gesamte Stadt, über die Ortsteile und die örtliche Kommunalpolitik gewinnen können. Gerade für die neu ins Gremium gewählten Kolleginnen und Kollegen eine sicherlich besonders spannende und ggf. aufregende Zeit. Sogleich auch die Komplexität und die in Teilen umständlichen Abläufe  unseres  Staatsapparates wurden uns näher gebracht. Neben diesen sachlichen Gesichtspunkten konnten wir ebenso unser Gegenüber als Menschen näher kennen und vor allem einordnen lernen.

Sicherlich ist uns in diesen sechs Jahren auch einiges bewusst geworden so zum Beispiel: Kommunalpolitik macht Spaß, gerade dann besonders, wenn alle Entscheidungsträger und Akteure an einen Strang und vor allem in die gleiche Richtung ziehen. Kommunalpolitik ist aber auch kein leichtes Geschäft, da nicht jedwede Entscheidung auch für alle Beteiligten  zwingend fördernd sein muss. Und, Kommunalpolitik findet nah an den Menschen statt, ist geprägt von unmittelbaren Erwartungen, von Verantwortung und nicht selten auch mit schwierigen Entscheidungen verbunden.

Umso mehr verdient es Anerkennung, dass Ihr – die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger dieses Stadtrats – Euch in den vergangenen Jahren mit großem Engagement, mit Sachverstand und mit Herzblut ehrenamtlich für unsere gesamte Stadt Gräfenberg eingesetzt habt. Gerade in Zeiten von rückläufigen Zahlen bei der Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit ist das alles andere als selbstverständlich.

Auch bin ich der Meinung, und ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, dass vielen Außenstehenden der zeitliche Umfang und die damit verbundene Verantwortung des Ehrenamtes als Stadträtin bzw. als Stadtrat vielleicht gar nicht immer wirklich bewusst sind. Denn neben der turnusgemäßen Teilnahme an einer Vielzahl an Sitzungen wird ebenso  erwartet sich für individuelle Anliegen wie z.B. die eines Vereins einzusetzen und ebenso auf den unterschiedlichsten und oftmals gleichzeitig stattfindenden „Hochzeiten“, wie z.B. Versammlungen oder Veranstaltungen, zu tanzen. Immerdar ansprechbar zu sein wird als grundlegende  Voraussetzung angenommen, was in der Praxis wiederum oftmals einen echten Spagat darstellt, den es (bildlich gesehen) erst einmal zu machen gilt.

Deshalb möchte ich besonders auch den Familien und Angehörigen der jeweiligen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger meinen Dank aussprechen. Sie sind bei der Ausübung dieser verantwortungsvollen Tätigkeit eine wichtige Stütze; denn ohne deren Verständnis, Unterstützung und Rückhalt wäre dieses Ehrenamt in der gebotenen Ernsthaftigkeit wohl kaum ausübbar.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

sechs Jahre sind nun bald vorbei. Vielleicht geht es nicht nur mir so, denn ich denke mir oftmals wo denn nur die Zeit geblieben ist und wie schnell die letzten Jahre wahrlich verstrichen  sind. Ich für mich blicke dankbar zurück und kann zudem bejahen, dass mich die vergangenen Jahre und die damit verbundene politische Arbeit grundlegend Freude bereitet und mich vor allem persönlich weitergebracht hat. Auch gehört es zur Wahrheit dazu, dass es unabhängig von der Motivation wohl ebenso in einer kleineren Gemeinde, wie unserer, zum politischen Geschäft dazu gehört, teilweise doch scharf kritisiert zu werden. Ob dies zielführend ist und die Gemeinde voran bring muss jeder für sich selbst entscheiden. Insgesamt überwiegt bei mir jedoch ganz klar das Positive und ich bin mächtig stolz auf die vergangenen Jahre unseres Wirkens.

Natürlich, und das liegt in der Natur der Sache, gibt es immer Menschen, denen es nie schnell genug geht bzw. in deren Auge nie genug getan wird. Oftmals werden Dinge auch als Selbstverständlich angesehen, die vielleicht gar nicht immer „so“ selbstverständlich sind. Doch unsere auf Faken basierende Bilanz, mit der Fülle eines Blumenstraußes und den damit einhergehenden vielschichtigen Facetten, belegt auch klar das wichtige und zukunftsweisende Projekte angestoßen, vorangebracht und umgesetzt wurden. Ich bin der vollen Überzeugung, das andere Kommunen, in einer vergleichbar gelagerten Größenordnung, anerkennend auf die 4.300 Einwohner zählende Stadt im Forchheimer Oberland namens Gräfenberg blicken.

Natürlich -und das gehört zur Wahrheit dazu- verlief nicht jeder Weg geradlinig, und nicht jede Entscheidung wurde stets einstimmig getroffen. Es gab unterschiedliche Ansichten, kontroverse Diskussionen und teils intensive und langwierige Debatten. Doch das Ringen um die beste Lösung und um Mehrheiten, das Abwägen von Argumenten und vor allem ein ehrliches und respektvolles Miteinander, trotz unterschiedlicher Auffassungen, gehört zu der Gremiumsarbeit selbstredend dazu.

Ich danke daher allen ausdrücklich für das eingebrachte Engagement, welches das Fundament unserer Arbeit und zugleich ein starkes Signal an die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ist.

Wie eingangs erwähnt, gilt mitunter ein herzlicher und besonderer Dank am heutigen Abend jenen Mitgliedern des Stadtrats, die mit Beendigung dieser Legislaturperiode aus dem Gremium ausscheiden werden. Ihr habt über viele Jahre, teilweise sogar über Jahrzehnte, hinweg Verantwortung übernommen und mit Euren Entscheidungen unsere Stadt mitgestaltet. Ihr, die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger, hinterlassen also Spuren, auf denen wir weiter aufbauen können und auch werden.

Für diesen Dienst, zum Wohl der Allgemeinheit, spreche ich diesen Kolleginnen und Kollegen im Namen des Stadtrates unseren tief empfundenen Dank und unsere Anerkennung aus, sodass ich die Gunst der Stunde nutzen möchte und nochmals individuell auf die einzelnen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger sowie auf unseren Ortssprecher der ehemals selbstständigen Gemeinde Walkersbrunn eingehe. Ich beginne in alphabetischer Reihenfolge:

Erwin Bäcker
Bereits vom 01.05.2002 – 30.04.2008 war unser Erwin Bäcker als Stadtrat ehrenamtlich tätig. Durch das Ausscheiden der Walkersbrunner Stadträtin, Cathrin Trautner, aus dem Stadtrat am 10.12.2020 war die ehemals selbstständige Gemeinde Walkersbrunn nicht mehr im Gremium  vertreten. Nachdem die Gemeindebürger die Einberufung einer Ortsversammlung zur Wahl eines Ortssprechers beantragt hatten, hat diese am 02.03.2023 in der Obsthalle Trautner in Walkersbrunn, mit dem Ziel einen Ortssprecher zu wählen, stattgefunden. Ziel war es wieder, eine beratende Stimme für die Belange der Ortsteile Kasberg, Rangen, Schlichenreuth und Walkersbrunn im Stadtrat Gräfenberg zu erwirken. Als Wahlvorschlag hierfür wurde damals Erwin Bäcker vorgebracht. Erwin Bäcker teilte der Stadt Gräfenberg mit, dass er bereit ist, für die Funktion des Ortssprechers zu kandidieren. Die Walkersbrunnerinnen und Walkersbrunner sprachen Erwin Bäcker mit über 92 % an „Ja-Stimmen“ das Vertrauen aus. Seit dem 9.3.2023 ist Erwin Bäcker somit wieder im Gräfenberg Stadtrat, diesmal allerdings wie erwähnt in Funktion des Ortssprecher für Walkersbrunn, tätig. Seit dieser Zeit hat er m.E. an gefühlt (!) allen Sitzungen teilgenommen und sich u.a. für die Belange der Dorferneuerung in Walkersbrunn eingesetzt und sich dafür starkgemacht.

Lieber Erwin Bäcker. Ich danke Dir für Dein Engagement in unserem Gremium und wünsche Dir alles Gute und vor allem beste Gesundheit.

Konrad Hofmann
Erstmalig ab dem 1.5.1996 gelang unserem Konrad Hofmann der Einzug in den Gräfenberger Stadtrat und nach einigen Jahren der Unterbrechung sodann erneut ab dem 1.5.2014 bis schließlich heute. In seiner insgesamt 18-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit waren Konrad Hofmann, als gebürtiger Thuisbrunner, selbsterklärend die Belange seines Heimatortes wichtig. In der aktuellen Legislaturperiode brachte sich Konrad Hofmann als Mitglied im Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens Gräfenberg sowie als Stellvertreter im Rechnungsprüfungsausschuss ein. Mitunter und besonders akribisch und eingehend setzte sich Konrad Hofmann zudem für die Belange der Thisbrunner im Hinblick auf den Zweckverband zur Abwasserbeseitigung im Trubachtal als eines von insgesamt drei Mitglied ein. Nachdem im Verbandsgebiet erhebliche Investitionskosten und Umlagen an die Eigentümer bevorstehen, war es unserem Konrad Hofmann also besonders wichtig, die Interessen der Thuisbrunner mit umliegenden Ortsteilen bestmöglich zu vertreten. Zu Gute kam ihn hier sicherlich die langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik und das damit einhergehende Hintergrundwissen in dieser doch nicht alltäglichen und sehr komplexen Themenwelt.

Lieber Konrad Hofmann. Ich danke Dir ebenfalls für Dein Engagement in unserem Gremium und wünsche Dir alles Gute und vor allem auch beste Gesundheit.

Antje Rammensee
Seit dem 1.5.2014 bis heute, also genauer gesagt 12 Jahre, gehört unsere Antje Rammensee als Stadträtin dem Gremium an. In dieser Zeit war Sie unter anderem Stellvertretende Fraktionssprecherin, Mitglied im Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens Gräfenberg, Mitglied und Stellvertreterin in der Gemeinschaftsversammlung sowie einige Jahre Kulturbeauftragte.

Natürlich kann auch bei unserer Antje Rammensee nicht auf alle Themenfelder eingegangen werden die für Dich wichtig waren. Neben beispielsweise der Umsetzung der Ziele aus dem ISEK (integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) kann ich mich noch gut an die Organisation der beiden Jubiläumsfeiern, nämlich der Verleihung der Stadtrechte von vor mittlerweile über 650 Jahren bzw. der erstmalig urkundlichen Erwähnung von vor mittlerweile über 850 Jahrfeiern erinnern, bei welcher Antje Rammensee als eine der beiden Kulturbeauftragte mitgewirkt hat. In schier gefühlt unzähligen Stunden haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir das Festwochenende gestalten können, um damit unseren Gästen aus nah und fern herzlich willkommen zu heißen und etwas wirklich Einmaliges zu bieten. Rückblickend betrachtet ist uns das wirklich gut gelungen, auch wenn es eine Menge Arbeit war solch ein Fest zu planen, zu gestalten und umzusetzen.

Liebe Antje Rammensee. Ich danke ebenfalls Dir für Dein Engagement in unserem Gremium und wünsche Dir alles Gute und auch beste Gesundheit für die Zukunft.

Martha Schmitt
Nach dem Ausscheiden der Stadtratskollegin, Christiane Scheumann, nahm Martha Schmitt als Nachrückerin das Stadtratsmandat an. Gerade die Belange für den Umwelt-, Klima- und Naturschutz sind unserer Martha Schmitt besonders wichtig gewesen. Ebenso wirkt Martha Schmitt, seit der Vereidigung als Stadträtin vor circa einem ¾ Jahr, genauer seit dem 10.7.2025, in der Funktion als stellvertretende Fraktionssprecherin, als Vertreterin im Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens Gräfenberg und als Mitglied in der Gemeinschaftsversammlung mit. Während dieser Zeit konntest Du sicherlich Erfahrungen sammeln, wie Kommunalpolitik funktioniert und was sich dahinter verbirgt.

Ich danke Dir liebe Martha Schmitt für Deine Tätigkeit in unserem Stadtratsgremium und wünsche Ihr alles Gute und vor allem beste Gesundheit, was Du derzeit sicherlich gut gebrauchen kannst.

Jakob Schuberth
Mit Beginn der Legislaturperiode 2020 bis 2026 ist unser damals 31 Jahre junger Berufsfeuerwehrmann, Jakob Schuberth, erstmalig in den Gräfenberger Stadtrat eingezogen. Berufsbedingt lagen unserem Jakob Schuberth vor allem die jeweiligen Feuerwehren am Herzen, wofür er sich stark gemacht hat. Gerade eine bedarfsgerechte und zukunftsfähige Ausstattung der Wehren waren deshalb von besonderer Bedeutung und damit besonders wichtig. Als ehemaliger Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Gräfenberg legte unser Jakob Schubert auch stetig Wert auf ein gutes Miteinander und gepflegte Kameradschaft. Dies haben sicherlich die ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden während Deiner Zeit hier in unserem Gremium besonders positiv wahrgenommen. Ich für mich kann nur bestätigen, dass dieses gute Miteinander -gerade auch nach Beendigung der offiziellen Stadtratsitzungen bei einem Kaltgetränk- immer sehr ehrlich und vor allem freundschaftlich war.

Zudem war es unserem Jakob Schuberth besonders wichtig, eine sachliche Argumentation in die vielschichtigen Themenbereiche einzubringen und zum Wohl der Allgemeinheit zu entscheiden. In Ausübung seiner Funktion als Stellvertretender Fraktionssprecher, als Mitglied im Kommunalunternehmen Gräfenberg und als Mitglied in der Gemeinschaftsversammlung sowie im Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Obere Schwabach war Jakob Schuberth ebenfalls ein gerne gesehenes Mitglied. Auch als Stellvertreter im Zweckverband zur Abwasserbeseitigung im Trubachtal aber auch im Schulverband Gräfenberg brachte sich Jakob Schuberth ein und war dort anzutreffen.

Aus beruflichen Gründen kann Jakob Schubert heute leider nicht bei der letzten offiziellen Sitzung des Gremiums dabei sein. Lieber Jakob Schuberth. Ich danke Dir herzlich für Dein eingebrachtes und ehrliches  Engagement in unserem Gremium und wünsche Dir sowohl in beruflicher als auch in privater Hinsicht alles Gute und ebenfalls beste Gesundheit.

Franziska Weiß:
Als jüngste Mandatsträgerin in der nun zu Ende gehenden Legislaturperiode wurde unsere  Franziska Weiß auf Grund des Ausscheidens der Walkersbrunner Stadträtin, Cathrin Trautner, aus dem Gremium mit Wirkung vom 10.12.2020  als Listennachfolgerin in den Stadtrat aufgenommen. Durch das Ausscheiden der damaligen 3. Bürgermeisterin, Sylvia Hofmann, wurde Franziska Weiß ab dem 8.9.2022 sogar zur Dritten Bürgermeisterin gewählt. Zudem war unsere Franziska Weiß Stellvertreterin im Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens und in der Gemeinschaftsversammlung sowie im Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Obere Schwabach. Als Mitglied im Zweckverband zur Abwasserbeseitigung im Trubachtal und im Schulverband konnte Franziska Weiß ihre Kenntnisse als Diplom Verwaltungswirtin einbringen.

Aus persönlichen Gründen kann Franziska Weiß heute nicht an der letzten Sitzung teilnehmen. Ich danke Franziska Weiß für Ihre Tätigkeit in unserem Gremium und wünsche Ihr gleichfalls alles Gute für die Zukunft.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nachdem die bald ausscheidenden Gremiumsmitglieder offiziell von mir verabschiedet wurden, freue ich mich, dass ein Großteil der etablierten Mandatsträgerinnen und Mandatsträger auch in der kommenden Legislaturperiode weiterhin Verantwortung für Gräfenberg übernehmen wird. Gerade die Erfahrung ist ein wertvoller Anker für die zukünftige Arbeit unseres Stadtrats, denn der Blick nach vorne zeigt jedoch auch: die kommenden Jahre werden nicht einfach. Die finanzielle Lage ist vielenorts angespannt, die Spielräume damit einhergehend sind begrenzt. Wir werden, um es offen zu sagen, kleinere Brötchen backen müssen. Umso wichtiger wird es sein, Prioritäten klug zu setzen, verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umzugehen und weiterhin gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Wenn wir diesen Weg gemeinsam gehen, bin ich überzeugt, dass wir auch die kommenden Herausforderungen meistern werden.

Zu guter Letzt möchte ich mich nochmals bei meiner gesamten Fraktion, den FREIEN WÄHLERN, speziell bei unserem Fraktionssprecher Werner Wolf, bei meinem Stellvertreter dem 2. Bürgermeister der Stadt Gräfenberg, Hans Derbfuß, und bei meinem Team aus der Verwaltung, im Besonderen unserer verlässlichen und fachlich einwandfreien Schriftführerin, Tanja Kutscher, für das stets sehr gute und vertrauensvolle Miteinander herzlichst Bedanken. Diese Gemeinschaft hat bewiesen, dass wir sehr gut zusammengearbeitet haben und wir uns gegenseitig aufeinander verlassen konnten. Dank dafür!

Euch und Ihnen allen danke ich nochmals von Herzen für das Engagement, die Zeit und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Als Anerkennung für die nicht scheidenden Stadtratsmitglieder sowie für die Verwaltung habe ich ein kleines Präsent vorbereitet, welches ich nun noch gerne jedem einzeln überreichen möchte.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Gräfenberg, 16.04.2026

gez. Ralf Kunzmann

Erster Bürgermeister

Stadt Gräfenberg