Thuisbrunn wurde in einer Urkunde vom 1. 11.1007 unter dem Namen "Tuosibrunno" erstmals erwähnt. Aber schon in vorchristlicher Zeit soll hier dem Gott Tius, Thuisko oder Teut ein Opferbrunnen geweiht gewesen sein. 1388 wurde die Burg "Dewsbrunnen" während des Städtekrieges von den Nürnbergern im Sturm genommen und teilweise zerstört, danach aber wieder errichtet. Die Burg wurde mehrmals niedergebrannt und wieder instandgesetzt. Seit 1553 blieb sie als Ruine liegen. Nach einer bewegten Zeit und Brandschatzungen im Zuge vieler kriegerischer Auseinandersetzungen fällt Thuisbrunn 1804 an Bayern. 1978 wird die bis dahin selbständige Gemeinde Thuisbrunn mit ihren Ortsteilen Hohenschwärz, Höfles, Dörnhof, Neusles und Haidhof und einem großen Gemeindegebiet von fast 1.400 ha in die Stadt Gräfenberg eingegliedert. Heute besteht in Thuisbrunn noch eine eigene Kirchengemeinde mit der evang.-luth. Katharinenkirche. Im kirchlichen Eigentum steht auch die mit viel Engagement und Eigenleistung sanierte "Alte Schule", die aber auch allen Vereinen und Gruppen zur Nutzung offen steht.
Homepage www.thuisbrunn.com